HINWEIS – Zuverdienst bei Erwerbsunfähigkeitspension

Bei einem unserem letzten Treffen ist die Meinung aufgetaucht, man kann bis zur Geringfügigkeitsgrenze dazuverdienen OHNE DIE ERWERBSUNFÄHIGKEITSPENSION zu gefährden bzw. auch ohne Minderung der Pension. Als Grundlage wurde z.B. die Seite vom Bundeskanzleramt

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/27/Seite.270314.html

angeführt.

Darauf habe ich probiert von der PVA eine klare und nachvollziehbare Aussage zu erhalten, die ich als Gedächtnisprotokoll versuche wiederzugeben:

    „Jeder der dazu verdienen möchte, muss VOR Aufnahme der Tätigkeit einen Schriftlichen Antrag stellen der folgendes enthalten muss:           

– Art der Tätigkeit
– Arbeitgeber
– Wie viele Stunden gearbeitet werden
– Wie viele Tage
– Gehalt

Der Antrag geht an die Ärzte der PVA, die entscheiden ob man die Pension verliert, ob man Teilpension bekommt oder im besten Fall darf man                     dazuverdienen.

Im Fall des Pensionsverlustes bedeutet das: Neuantrag ob man sie bekommt und wie hoch die Erwerbsunfähigkeitspension wäre!!“

anders Ausgedrückt:

„Wenn man in einen Büro gearbeitet hat wird man höchstwahrscheinlich nirgendwo mehr Arbeiten können ohne Verlust der Pension.
 wen man als Bauarbeiter gearbeitet hat, könnte man vielleicht als Portier arbeiten. Ohne jetzt die Ärzte der PVA mit dem Fall beschäftigt zu haben“
 

Auf meine Frage wo ich das Nachlesen kann weil ich es kommunizieren möchte erfuhr ich „Das ist ein interner Vorgang, das steht so nirgends“.
Es könnte aber aus einem Absatz der Seite des Bundeskanzleramtes hervorgehen:

Die Neufeststellung des Prozentsatzes der Teilpension erfolgt

  • anlässlich der Pensionsanpassung,
  • bei jeder Neuaufnahme einer Erwerbstätigkeit und
  • über Antrag der Pensionistin/des Pensionisten.

Daher mein Resümee, wenn ihr euch das wirklich antun wollt bitte VORHER bei der PVA um das genaue Procedere anfragen!

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